Venenprobleme nicht aufschieben

Dr. Arnd Rütten

Dr. Arnd Rütten

Mitte Februar war Dr. Arnd Rütten vom Capio MVZ Klinik im Park, Wall 24a in Wuppertal, zu Gast bei Radio Wuppertal. Venenkrankheiten sind eine Volkskrankheit, erklärte er in der Sendung: 90 Prozent der Erwachsenen hätten einer Studie zufolge Veränderungen an den Venen.

Rund die Hälfte davon seien kleinere Veränderungen wie Besenreiser. Diese sind meist kosmetisch störend. Sie können von dem Venenspezialisten einfach, schnell und gut beseitigt werden. Größere Veränderungen an den Venen sollten eingehend untersucht werden. Dr. Rütten erläuterte, welche Symptome auf defekte Venen hinweisen können: „Es können Schwellungen an den Beinen auftreten, schwere Beine, Juckreiz, nächtliche Wadenkrämpfe, Hautveränderungen und natürlich sichtbare vergrößerte Venen.“

Bei einer Krampfader wird das Blut in der Vene nicht mehr ordnungsgemäß und vollständig Richtung Herz befördert. Es versackt teilweise in den Venen. Dadurch entsteht ein permanent höherer Druck im Venensystem der Beine. Dies kann zu den oben beschriebenen Symptomen und schließlich unbehandelt auch zu einer chronischen Entzündung der Haut und des Gewebes unter der Haut führen.

Venenprobleme sollten nicht ignoriert werden, rät Dr. Rütten. Um mögliche Folgekrankheiten wie eine chronisch venöse Insuffizienz (durch den chronischen Druck breitet sich die Venenerkrankung auch auf immer mehr Abschnitte des Venensystems aus), eine Venenentzündung, eine daraus resultierende tiefe Thrombose oder ein offenes Bein zu vermeiden, sollte beim Verdacht ein Venenspezialist aufgesucht werden.

Die Untersuchung erfolgt einfach ,schnell, schmerzlos und präzise mit einer Ultraschalluntersuchung. Ist eine weitere Therapie nötig, wird dies ausführlich besprochen und kann individuell geplant werden. „Erst einmal schaue ich mir die Beine gründlich an. In einem zweiten Schritt untersuche ich dann das Venensystem mittels  Duplex-Ultraschall. Damit können auch kleinste Strukturen dargestellt werden, und ich kann sehen, ob die Vene funktioniert.“ Ist eine Therapie nötig, werden die Therapiemöglichkeiten ausführlich besprochen und die Therapie kann dann individuell geplant werden.

Übrigens: Die Kosten der Untersuchung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, eine Überweisung ist nicht notwendig.

Das Radio-Interview zum Nachhören:
Studie:  Venenveränderungen sind häufig

Symptome defekter Venen

So funktioniert eine Untersuchung

Möglichkeiten der Krampfaderbehandlung

Warum nicht behandelte Krampfadern zu einem offenen Bein führen können

 

 

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